Kinder­zahnheil­kunde in 1210 Wien

Wir legen den Grundstein für ein lebenslang gesundes Lächeln. Behutsame und angstfreie Zahnbehandlungen für unsere kleinsten Patienten.

Gesunde Zähne von Anfang an

Mit Geduld, Empathie und ohne Angst.

Als familienfreundliche Zahnarztpraxis in Wien-Floridsdorf liegt uns das Wohl Ihrer Kinder ganz besonders am Herzen. Unser wichtigstes Ziel: Ihr Kind soll behutsam und spielerisch an den Zahnarztbesuch herangeführt werden.

Das gelingt am besten, wenn es beim ersten Termin weder Schmerzen hat noch einen Bohrer spürt. Daher dient der erste Besuch unserer jüngsten Patienten oft rein dem Kennenlernen. Erst wenn Vertrauen aufgebaut ist, fassen wir eventuell notwendige Behandlungen für den nächsten Termin ins Auge.

Unser Tipp: Der erste Zahnarztbesuch sollte idealerweise ab dem dritten Lebensjahr stattfinden!

Unsere Leistungen

Kinderzahnheilkunde

Kindermundhygiene & Putztraining

Mundhygiene ist nicht nur für Erwachsene ein Thema! Im Kindesalter legen wir den Grundstein für den Erhalt der Zähne bis ins hohe Alter.

  • Putztraining: Wir zeigen den Kindern altersgerecht, wie sie ihre Zähne optimal pflegen.

  • Fluoridierung: Nach der Reinigung behandeln wir die Zähne mit Fluorid (Schutzwirkung für ca. 4 Wochen). Das ist besonders bei Kindern, die sich beim Zähneputzen noch schwertun, eine wunderbare Möglichkeit, Karies zu verlangsamen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

Fissurenversiegelung: Der Schutzschild für Backenzähne

Die Kauflächen der Backenzähne sind nicht glatt, sondern haben Rillen und Grübchen – sogenannte Fissuren. Oft sind die Borsten der Zahnbürste zu groß, um diese tiefen Strukturen optimal zu reinigen. Hier setzen sich leicht Bakterien fest. Mit einer Fissurenversiegelung ebnen wir diese Kauflächen. Dazu wird eine hauchdünne Schicht Spezialkunststoff aufgetragen. Das Zähneputzen wird dadurch massiv erleichtert und Karies langfristig vorgebeugt.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Schmerzfrei: Die Behandlung tut überhaupt nicht weh.

  • Sicher: Frühere Bedenken, dass Karies unter der Versiegelung weiterwächst, sind wissenschaftlich widerlegt – die Bakterien sterben ab.

  • Präventiv oder Erweitert: Wir versiegeln entweder vorbeugend (präventiv) gesunde Zähne oder reinigen eng zulaufende Fissuren vorab minimalinvasiv (erweiterte Versiegelung).

Hinweis: Die Versiegelung schützt die Kauflächen, ersetzt aber nicht das tägliche Zähneputzen und die regelmäßige Kontrolle!

Kieferorthopädie für Kinder (Zahnspangen)

Eine rechtzeitige Kontrolle der Zahn- und Kieferstellung ist essenziell. Mit einer frühkindlichen kieferorthopädischen Behandlung können wir schweren Fehlstellungen effektiv vorbeugen. Egal ob Ihr Kind eine abnehmbare Zahnspange, eine festsitzende Zahnspange oder einen Platzhalter benötigt – in der Zahnpraxis Donaufeld werden Sie kompetent beraten und versorgt.

6 Tipps für Eltern

So gelingt ein stressfreier Zahnarztbesuch

In jedem von uns steckt ein kleiner Held! Der Mund ist jedoch ein sehr intimer Bereich und Kinder brauchen manchmal Zeit, ihre Zähne herzuzeigen. Wir haben diese Zeit und Geduld. Niemand wird bei uns zu etwas gezwungen.

Was Sie als Eltern vorab tun können, um Ihr Kind optimal auf die Zahnpraxis Donaufeld vorzubereiten:

1

Eigene Ängste verbergen

Falls Sie selbst Angst vorm Zahnarzt haben, versuchen Sie, dieses Thema vor Ihrem Kind nicht anzusprechen.

2

Keine Negativ-Wörter

Vermeiden Sie Sätze wie „Es tut eh nicht weh“. Allein das Wort „weh“ versetzt Kinder unterbewusst in Alarmbereitschaft.

3

Die Stopp-Hand

Wir erklären den Kleinen vor der Behandlung, dass sie jederzeit die Hand heben können. Tun sie das, unterbrechen wir sofort. So spürt das Kind, dass es die Situation kontrollieren darf, und baut Vertrauen auf.

4

Viele frühe, positive Termine

Kommen Sie frühzeitig zu Routinekontrollen, bei denen „nichts gemacht“ werden muss. Der Besuch soll als lustig und positiv im Gedächtnis bleiben – dafür sorgt auch ein kleines Geschenk aus unserer Schatztruhe nach der Behandlung!

5

Das "Schlafkugerl"

Falls doch eine Betäubung nötig ist, vermeiden wir das Wort „Spritze“. Das Zahnfleisch wird mit einer fruchtigen Creme vereist, die Kinder schließen die Augen und der Zahn bekommt ganz unbemerkt sein „Schlafkugerl“ zum Einschlafen.

6

Putz-Routine zu Hause

Beginnen Sie mit dem Zähneputzen (mit speziellen Baby-Bürsten) ab dem ersten Milchzahn. Bunte Bürsten machen es zu einem lustigen Spiel.

  • Ab 3 Jahren: Kinder zur selbstständigen Pflege animieren.

  • Bis ca. 8 Jahre: Kinder brauchen beim Putzen zwingend noch Anleitung und elterliche Kontrolle (Nachputzen!).

Unser Ziel: Wir möchten unsere kleinen Patienten bis ins Erwachsenenalter begleiten und ihnen – selbst wenn im Milchgebiss einmal Karies aufgetreten sein sollte – ein gesundes, kariesfreies bleibendes Gebiss ermöglichen.

Vereinbaren Sie jetzt einen Kennenlern-Termin für Ihr Kind in der Zahnpraxis Donaufeld.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Kinderzahnheilkunde

Wir empfehlen den ersten Besuch ab dem dritten Lebensjahr. Bei diesem ersten Termin geht es meistens rein um das Kennenlernen der Praxis, des Behandlungsstuhls und unseres Teams. Wir möchten, dass Ihr Kind Vertrauen aufbaut, ohne Schmerzen zu haben oder einen Bohrer zu spüren.
Bleiben Sie entspannt! Falls Sie selbst Angst vor dem Zahnarzt haben, versuchen Sie, diese nicht vor dem Kind zu thematisieren. Vermeiden Sie zudem Verneinungen und Negativ-Begriffe wie „Es tut eh nicht weh“ oder „Du brauchst keine Angst zu haben“. Solche Sätze versetzen Kinder unterbewusst erst recht in Alarmbereitschaft. Erzählen Sie lieber, dass wir die Zähne zählen und sie zum Strahlen bringen.
Wir zwingen Ihr Kind zu nichts. Um den kleinen Patienten die Kontrolle zurückzugeben, vereinbaren wir zu Beginn ein Handzeichen (die „Stopp-Hand“). Wenn das Kind die Hand hebt, wird die Behandlung sofort unterbrochen, damit es Fragen stellen oder eine Pause machen kann.
Ist eine Betäubung notwendig, geschieht dies bei uns besonders behutsam mit dem sogenannten „Schlafkugerl“. Zuerst wird das Zahnfleisch mit einer fruchtigen Creme oberflächlich betäubt (vereist). Die Kinder schließen dann die Augen, damit sie die Spritze nicht sehen, und das „Schlafkugerl“ wird meist völlig unbemerkt verabreicht.
Mit dem Zähneputzen (durch die Eltern) sollte bereits beim ersten Milchzahn begonnen werden. Ab dem dritten Lebensjahr können Sie Ihr Kind zur selbstständigen Zahnpflege animieren. Aber Achtung: Erst ab einem Alter von etwa acht Jahren ist die Motorik eines Kindes weit genug entwickelt, um die Zähne wirklich komplett alleine zu reinigen. Bis dahin sollten Sie als Eltern anleiten und unbedingt täglich nachputzen.
Ja, absolut! Die Kauflächen der Backenzähne haben feine, tiefe Rillen (Fissuren), die mit der Zahnbürste oft nicht richtig gereinigt werden können. Durch das Auftragen eines dünnen Spezialkunststoffs ebnen wir diese Flächen. Das erleichtert das Putzen enorm und schützt die Zähne langfristig und schmerzfrei vor Karies. Der beste Zeitpunkt dafür ist, wenn der jeweilige Backenzahn gerade durchgebrochen ist.

Haben Sie noch weitere Fragen zur Kinder­zahnheilkunde?

Wir sind gerne für Sie da.